ERP Kassenmodul mit TSE (Kassensicherungsverordnung)

Mit der intuitiven TSE-fähigen Kassensoftware von FUCHS EDV einfach und GoBD-konform kassieren

Mit dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (BGBl. I 2016 S. 3152) wurde geregelt, dass Daten, die mit Hilfe eines elektronischen Aufzeichnungssystems erfasst werden, ab dem 01. Januar 2020 mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) zu schützen sind (vgl. § 146a AO i.V.m. der KassenSichV).

Diese Daten sind der Finanzverwaltung anlässlich einer Außenprüfung oder einer Kassen-Nachschau über eine einheitliche digitale Schnittstelle (§ 4 KassenSichV) zur Verfügung zu stellen (vgl. § 146a AO). Die einheitliche digitale Schnittstelle besteht aus der Einbindungsschnittstelle, der Exportschnittstelle sowie der DSFinV-K (vgl. Nr. 4 des AEAOzu § 146a). Über sie sind jeweils verpflichtend die erforderlichen Daten sowie Formate definiert. Einfach ausgedrückt definiert die DSFinV-K als einheitlicher Datenstandard, wo und in welcher Form ein Datensatz in der deLUXE-ERP Buchhaltung eingetragen werden muß, hingegen die entsprechende Exportschnittstelle ein Teil der Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) darstellt.

TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) ist ein Sicherheitsmodul, das in elektronischen Kassensystemen verwendet wird und auf der o.g. KassenSichV des Bundesministerium der Finanzen beruht. Jede Transaktionen der Kasse wird gespeichert, liefert einen eindeutigen Code zurück, womit jeder Kassenvorgang mithilfe des sog. Blockchain-Prinzip elektronisch signiert wird. So wird sichergestellt, daß im Nachhinein Änderungen an der Kette der Transaktionen vorzunehmen, ohne dass dies nachweisbar wäre, nicht durchzuführen sind.

Die Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr (kurz KassenSichV oder auch Kassensicherungsverordnung) dient als Grundlage zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme und erweitert die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD).

Der KassenSichV unterliegen alle PC-Kassensysteme und Registrierkassen, die von Firmen mit Geldgeschäften am PoS (Point of Sale), egal ob Ware oder Dienstleistung, genutzt werden. Ein Unterscheidung ob die Bargeldeinnahmen per Kreditkarte, EC-Cash, Bargeld oder per Gutschein erfolgen spielt keine Rolle.

Barverkäufe direkt und finanzamtskonform aus deLUXE-ERP abwickeln

Mit dem deLUXE-ERP-Modul „PoSPlus TSE“ wird die Möglichkeit geschaffen am Point of Sale (PoS) – auf einem Windows oder macOS fähigen Gerät – Barverkäufe zu kassieren.

Durch den vollen Zugriff auf Kundenstammdaten, Wareneingänge, Artikelbilder, Bestellungen bleibt auch beim Barverkauf der volle Komfort der Warenwirtschaft deLUXE-ERP erhalten. Alternativ zur klassischen Variante, Aufträge mit der Erzeugung von Rechnung und Lieferschein abzuwickeln, können Aufträge mit diesem Modul als Barverkauf abgewickelt werden.

deLUXE-ERP Module „Update PoSPlus TSE“ sowie „PoSPlus TSE“ ab sofort verfügbarERP Kassenmodul mit TSE (Kassensicherungsverordnung) 1

Nachdem die Vorschrift zur Integration einer (TSE) für alle Branchen einschließlich der Gastronomie angewendet wird und alle notwendigen Anpassungen und Tests auf Basis der DSFinV-K in deLUXE-ERP durchgeführt, die neue Lösung bei ersten Pilot-Kunden in Betrieb genommen und die Prüfung durch ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungssunternehmen vorgenommen wurde, bietet FUCHS EDV mit den Modulen „Update PoSPlus TSE“ sowie „PoSPlus TSE“ deLUXE-ERP Anwendern eine sichere Lösung an.

Beide deLUXE-ERP Module basieren auf der zertifizierten Cloud-TSE „D-Trust TSE-Web V3.0“ unseres Partners, der DF Deutsche Fiskal GmbH. Der Fiskal Cloud Connector (FCC) verbindet die Aufzeichnungssysteme (EAS) mit der Fiskal Cloud Lösung und beinhaltet den lokalen Anteil der D-Test TSE-Web, insbesondere das zertifizierte SMAER-Modul. Ein QR-Code auf dem Kassenbon dient zur leichten und schnellen Prüfung vor Ort z.B. bei einer vom Steuerprüfer angesetzten Kassennachschau.

Die deLUXE-ERP Module

  1. sorgen für eine manipulationssichere und unveränderbare Aufzeichnung der gesamten Kassenvorgänge in deLUXE-ERP und und verhindern eine nachträgliche, d.h revisionssichere Bearbeitung von Kassendaten.​ Des Weiteren
  2. basieren auf einer cloudbasierten Lösung mit unserem zuverlässigen Partner im Bereich der Umsetzung der Fiskalisierung

Vorteil der cloudbasierten Lösung ist, daß die Anschaffung weiterer Hardware nicht erforderlich ist und das die Meldung aller Transaktionen per Webservice über das Internet in der Cloud gesetzeskonform signiert werden.

Eigenständiger Rechner als Voraussetzung für den Betrieb der Fiskal Cloud

Da das deLUXE-ERP Modul „PoSPlus TSE“ über den Webservice der Fiskal Cloud (FCC) angebunden wird, ist ein eigenständiger, nicht manipulierbarer Rechner Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb Voraussetzung.

Die Mindestanforderungen für den den Rechner, d.h. für den Betrieb des Fiskal Cloud Connectors (FCC) sind:

  • Internetverbindung (1 MBit empfohlen)
  • 1 GHz CPU1 (Dual Core empfohlen)
  • 256 MB freier Speicher1 2
  • 200 MB freier Festplattenspeicher für den Token-Modus (Hardware-TSE); 4 GB freier Festplattenspeicher (SSD) für den Cloud-Modus

Die Fiskal Cloud der DF Deutsche Fiskal GmbH erfüllt alle Anforderungen zum Betrieb einer (TSE) Technischen Sicherheitseinrichtung gemäß den Vorgaben der Kassensicherungsverordnun (KassenSichV) – eine Online-Anbindung ist zwingend erforderlich . Alle Transaktionen die über „PoSPlus TSE“ abgewickelt werden, werden in der Fiskal Cloud gesetzeskonform signiert und mittlels der digitalen Schnittstelle wieder zur Archivierung zurückgeliefert.

Ein Fiskal Cloud Connector (FCC) pro Betriebsstätte notwendig

Für eine sichere Kommunikation mit dem Cloud-Webservice sorgt eine lokale SMAERS-Komponente (Security Module Application for Electronic Recordkeeping Systems), die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gesetzlich vorgeschrieben ist. Die SMAERS-Komponente gehört zum Fiskal Cloud Connector, der „PoSPlus TSE“ mit der Fiskal Cloud verbindet. Jede in deLUXE-ERP erstellte Transaktion wird mit einer Transaktions-ID sowie einer Signatur versehen und ins Archiv der Fiskal Cloud exportiert, d.h. aller Buchungsdaten werden im Format der DSFINV-K (Tages- und Kassengerecht) archiviert. Pro Betriebsstätte wird nur ein FCC benötigt, der für alle angeschlossenen Kassenarbeitsplätze zuständig ist.

deLUXE-ERP Anwender nehmen bitte zeitnah mit uns Kontakt auf, um einen reibungslose Durchführung der Installation zu gewährleisten.